Torten Hamburg

Während Brot und Brötchen von Bäckern gebacken werden, gibt es für Bäcker von süßlichen Backwaren wie z. B. Torten einen eigenen Berufsstand, den Konditormeister. Dieser stellt eigentlich nicht ausschließlich Kuchen her, sondern auch diverse Desserts, wie bspw. leckere französische Petit Fours.
Eine Produktion von Torten ist in der Regel ziemlich mühselig und die Erzeugung beansprucht vielmehr Fingerfertigkeit als die Zubereitung von einem simplen Kuchen . Deshalb gibt es Torten zumeist bei großen Anlässen – ein prägendes Beispiel stellt die Hochzeitstorte dar.

Unterschiedliche Länder haben unterschiedliche Torten. Eine bekannte Torte aus Österreich ist zum Beispiel die Sacher Torte. Sie wurde schon im Wiener Kochbuch von Gartler Hickmann in dem Jahr 1749 genannt. Sie ist eine Schokotorte mit Marillenmarmelade und Schokoglasur. Die Sachterorte aus Wien nennt sich in Bayern die Prinzregententorte. Jene besteht aus 8 sehr dünnen Biskuitteigböden & Schokoladencreme ebenso wie – Schokoguss. Zu den beliebtesten Torten in Deutschland gehört nebenbei bemerkt die Schwarzwälder Kirschtorte, die sich seit den 30ern im ganzen Land verteilt hat. Hamburg Torten

Normalerweise werden Torten rundlich (im Regelfall mit einem Diameter zwischen 20 bis 30 cm) hergestellt. Für bestimmte Tortenzubereitungen sowie in gewerblicher Herstellung werden auch rechteckige Muster verwendet; diese jeweiligen Teile werden dann zumeist mit Cremeschnitten oder so betitelt. Die im italienischen Raum weit verbreiteten Halbkugelformen sind heutzutage zusätzlich in Deutschland und in Österreich zu finden. Gleichzeitig haben sich in den letzten Jahren zudem einige Phantasieformen gefestigt (Sternform etc.), die jedoch mehrheitlich in der privaten Produktion entdeckt werden.

Nicht ohne Grund entbehrt jemand, der auf Diät ist, gewollt auf Backware. In diesen befindet sich reichlich Buttercreme und Sahne.Aufgrund der Bestandteile gelten Torten wie Konditorwaren für besondere Anlässe.

Backwaren, die mit Leidenschaft zubereitet werden , außerdem ausgesprochen gut schmecken, findet man sind selten, hierfür müsste einer lange auskundschaften. Zahlreiche Konditoren backen mittlerweile bekanntlich nicht mehr selbst, sondern gehören zu einer Industriekette, werden durch bekannte Industriebäckereienn bestückt und tauen die tiefgefrorenen Kuchen einfach nur auf. Aber nicht die traditionelle Konditorei Boyens aus Hamburg.

Gleichlaufend entwickelte sich aber zudem ein Kuchen, wie dieser inzwischen üblich ist. Zu den historischsten Backwaren zählen eine Mandel Torte wie auch eine Linzer-Torte. Die historischten Backrezepten für Cremetorten reichen sogar zurück bis Sechzehnhunderteinundfünfzig. Dennoch entwickelten sich die Creme- & Sahnetorten, welche mittlerweile zubereitet werden, erst im 19. und 20. Jahrhundert. Dies hängt auch mit der technischen Revolution zusammen, denn ehe es Elektrizität & somit elektronische Küchenutensilien gab, wurde die Sahne anhand von einem Schneebesen steifgeschlagen werden. Dies war nicht ausschließlich mühselig, sondern auch sehr langwierig. Z. B. einsetzen deutsche Konditoreien erst seit 1900 Jahrhunderts Creme.

Werden Torten mittlerweile per zuckersüßer Konditorware verbunden, signifizierte diese Bezeichnung ursprünglich herzhaft gefüllte Teigrollen. Um 1700 wurde eine Konditorware als etwas Gebackenes signifiziert, das in der Pfanne zubereitet & als nächstes im Backofen gebacken wurde. Noch Ende des 19. Jahrhunderts konnte in dem Wiener Appetit-Lexikon gelesen werden, dass eine Marinetorte, ein zur damaligen Epoche populäres Gericht, die Form von einem Segelschiff aufwies & anhand von Klößen aus Pilzen, Austern, Krebsen und geschmortem Hecht befüllt war.