Italiener in Hannover

Wie in fast allen Mittelmeer-Ländern läuft – so auch in Italien – die Aufnahme der Mahlzeiten ganz anders ab als als es hier in Deutschland gang und gäbe ist. Wie selbstverständlich gehört hierzu ein guter Tropfen Wein und natürlich im besten Fall auch viele gute Freunde und die Familie. Das Essen ist eine Gelegenheit, gesellig die Zeit mit seiner Familie zu verbringen, es bietet allen die Möglichkeit Erlebnisse auszutauschen, Anekdoten zu erzählen und zu hören und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu verstärken. Daher dauert das Essen in Italien häufig auch wesentlich länger ehe alle fertig sind als hierzulande, es kann sich – wie in Frankreich oder Spanien – über zwei bis drei Stunden hinziehen und hat auch mehrere Gänge. Vor allem das Abendessen, das oft später als in Mittel- und Nordeuropa gestartet wird, ist als größte Speise des Tages, ein großes Spektakel., Italien ist berühmt für seine Eiscreme, die da über eine bereits lange Tradition verfügt. Speiseeis existierte schon in dem alten Rom, an welchem Ort dieses aus Schnee wie auch Eis aus den Alpen hergestellt wurde, die von Schnellläufern in die Stadt gebracht worden sind. Das heute vor allem erfolgreiche Eis aus Milch ist ungefähr seit dem 16. Jahrhundert im Westen belegt und zwar in einem deutschen Kochbuch. Aber ebenso Wassereissorten wie auch Sorbets erfreuen sich in Italien großer Bekanntheit und sind so gut wie an jeder Straßenecke zu bekommen. Zusätzlich zu italienischen Restaurants haben es auch viele Eisdielen vollbracht, sich in Deutschland Fuß zu fassen. In Italien selber wird Eis mit Freude als traditioneller Nachtisch, im Eisbecher einschließlich Früchten, gereicht und zum Schluss eines Menüs augetischt. Gerade im Sommer ist der kühle süße Nachtisch ein Muss., Zusätzlich zu Eiscreme kennt die italienische Küche viele alternative Süßspeisen, welche ebenso in der Bundesrepublik Deutschland gerne vernascht werden, so z. B. Tiramisu, das aus eingelegtem Keks, Kaffee und Likör wie auch einer Eiercreme besteht sowie keinesfalls erhitzt wird oder Zabaione, ebenfalls eine Eiercreme einschließlich Weinschaum, die ein traubenfruchtiges sowie nussiges Aroma hat sowie in dem Sommer als Dessert sehr gemocht wird, trotz der Kalorien. Zabaione wird mit Freude im Glas aufgetischt, dazu wird Gebäck und Kekse gereicht. Zu dem Kaffee sind besonders die knusprigen Amarettini angesehen., Etliche Gaststätte haben sich entsprechend dem Nationalgericht, die Pizza betitelt. Die Tradition gebackener Teigfladen geht bis in die Antike zurück, inklusive der Einführung der Tomate in den Westen sowie ihrer wachsenden Bekanntheit entstand im 19. Jahrhundert die heutige Pizza, die herkömmlich mit Mozzarella, Tomate und Basilikum belegt wird. Es sind aber auch viele weitere Beläge möglich, die jeweilig vor dem Backen auf dem Hefeteigfladen verstreut werden. Das Einzigartige an dieser Mahlzeit ist ebenfalls, dass sie ziemlich stark erhitzt gebacken wird, was gut in dem Steinofen läuft. Die in der Bundesrepublik Deutschland erfolgreichste Variante ist die Salami Pizza. Die Herstellung seitens Pizza wird in Italien fast so wie Kunst geschätzt und es existieren viele Wettkämpfe und Preise für meisterhafte Bäcker, welche selbstverständlich bloß mit besten Zutaten, gerne aus der persönlichen Region wirken., Fleischgerichte zählen auch wie Pasta sowie Pizza zu der italienischen Hausmannskost, zum Beispiel im Ofen gegart, gebraten oder auch mit Vergnügen als Schmorgerichte. Besonders angesehen sind Kalbs- wie auch Rindfleisch, allerdings auch Lamm, Taube und Pferd stehen auf dem Speiseplan. Schweinefleisch wird meist in Form von Salami und Schinken gegessen. Das traditionelle Essen, welches auch in Deutschland zahlreiche Liebhaber kennt, wäre die Saltimbocca, ein Kalbsschnitzel, das mittels Salbei wie auch Schinken belegt ist sowie dem Fleisch auf diese Weise eine besondere feinwürzige Note verleiht. Ebenfalls Ossobucco, Geschmortes vom Ochsen, ist in Deutschland gefragt sowie wird aus diesem Grund ebenso von einigen italienischen Gaststätten offeriert. Traditionell bieten die Italiener in Deutschland allerdings eher die Klassiker sowie Pizza und Pasta oder als edlere Gerichte eben Fisch an, weil der als ziemlich charakteristisch für den Mittelmeerraum gilt., Zusätzlich zu Pasta haben auch Reisgerichte eine lange Tradition in der italienischen Küche sowie vor allem im Norden des Landes wirklich gängig, an welchem Ort wo Reis seit dem Zeitpunkt der Auferweckung angebaut wird. Reisgerichte werden entweder als erste Hauptspeise oder ebenso in Form von einer Beilage zu Speisen mit Fleisch serviert. Italienische Restaurants setzen vor allem auf Risotto, welches langatmig bezüglich der Herstellung, aber in Deutschland sehr beliebt ist. Risotto kann mittels verschiedener Zutaten, beispielsweise Meeresfrüchten oder Pilzen ausgefeilt werden. Risibisi gilt als eines der klassischen Gerichte Venedigs, also gekochter Reis einschließlich Erbsen, welches das erste Gericht für den Dogen am Markustag war. Bis heute wird Reis in Norditalien angebaut.