Gemeinsam Tanzen lernen

Gesellschaftstanz
Tanzen ist in der Bundesrepublik Deutschland ein häufiges Hobby, das als professionelle Karriere als auch als Zeitvertreib betrieben wird. Durch populäre TV-Formate, aber auch durch langjährige Traditionen haben Tanzschulen und -Vereine einen starken Zuwachs und werden von Bürgern allen Alters äußerst gerne aufgesucht. Die Vorläufer des Gesellschaftstanzes lagen schon bei den früheren Kulturen, wo das Tanzen eine rituelle und religiöse Bedeutung hat. Der Tanz ist bis heute ein Ereignis. Als sportliche Aktivität bekräftigt die koordinierten Bewegungen die eigene Agilität, sowie Muskelaufbau und Motorik. Gesellschaftstanz kann helfen, den Gleichgewichtssinn zu stärken und pflegt den gesamten Körper. Bei einem Großteil der Tanzvereinen und -Schulen, welche zum größten Teil durch den Allgemeinen Deutschen Tanzlehrer Verband, den ADTV, strukturiert sind, werden die verschiedenen Tanzarten des Welttanzprogramms WTP unterrichtet, darunter Lateinamerikanische- und Standardtänze sowie Spezialtänze und zeitgemäßere Tanzstile zum Beispiel Hip Hop., Die Lateinamerikanischen Tänze tragen gemeinsam mit den Standardtänzen den größten Bestandteil der Tänze des Welttanzprogramms. Sie enthalten 5 Tänze: Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive. Trotz des Namens stammen nur drei der Lateinamerikanischen Tänze wirklich aus Südamerika, jener Jive entwickelte sich in Nordamerika und der Paso Doble besitzt spanische und französische Wurzeln. Unzählige tatsächlich aus Lateinamerika stammende Tänze wie noch der Mambo oder der Merengue gehören ebenfalls nicht in jene Kategorie. Die Zusammenfassung entstand vielmehr durch eine Gleichartigkeit von Schritten wie auch Technik und wurde von Welttanzverbänden so bestimmt. Sie unterscheiden sich von den Standardtänzen vor allem durch eine offenere Tanzhaltung ausgenommen ständigen Körperkontakt und meist starke Hüftbewegungen, wogegen Ober- wie auch Unterkörper voneinander unabhängig bewegt werden. Das Tanzpaar tritt hierbei in keiner Weise ausgerechnet als Einheit auf, statt dessen veranschaulichen Interaktion und Verständigung., Der Jive ist ein energiegeladener sowie begeistender Tanz, jener im 4/4-Tempo getanzt wird. Er hat seine Grundlage in den USA und gelangte durch amerikanische Armeeangehörige nach Europa. Durch zahlreiche Elemente aus dem Twist wirkt der Jive munter sowie ist demgemäß in Tanzkursen äußerst angesehen. Er ist ebenfalls inklusive dem Rock’n Roll eng verwandt.Er wird in einem ziemlich punktierten Metrum getanzt, welches ihm den typischen Ausdruck verleiht. Der Jive ist gleichfalls ein aufgebauter Wettbewerbstanz., Solcher Spaß an dem Tanzen ergibt sich aufgrund die Verknüpfung seitens Töne, rhythmischer Regung wie auch gesellschaftlichem Beisammensein. Nichtvergebens ist das Tanzen wie selbst von außen kommend seitens Tanzschulen, auf Events sowie Feierlichkeiten, Hochzeiten ebenso wie Geburtstagsfeiern vor allem zu späterer Stunde außerordentlich beliebt sowohl hebt die Laune. Am meisten Spaß macht das Tanzen erwartungsgemäß hernach, wenn die Durchführung simpel gekonnt werden ebenso wie man sich einfach zur Musik agieren mag. Welche Person bedenklich ist, hat demnach mehrheitlich Skrupel das Tanzbein zu schwingen. Aus diesem Grund sind auch sogenannte Hochzeits-Crashkurse ziemlich angesehen.Um den ersten Tanz zu tanzen, unter dem alle Blicke auf das Brautpaar gerichtet sind, möchten zahllose ihre Tanzschritte aus diesem Grund vorher bislang einmal auffrischen., Der Samba weitete sich aus der afrobrasilianischen Hochkultur sowie zeichnet sich durch seinen speziellen Metrum aus. Dieser wird im Zwei-Viertel-Takt getanzt und ist seit dem Zeitpunkt der Nachkriegszeit Teil der Lateinamerikanischen Tänze und ebenfalls vom Welttanzprogramms, das in Tanzschulen als Voraussetzung unterrichtet wird. Inklusive den brasilianischen Ursprüngen hat der jetzige Samba allerdings nicht vielmehr übermäßig reichlich gemein. In Tanzkursen wird häufig ein simplifizierter Zwei-Schritt-Samba unterrichtet, entweder als Vorstadium zu einer anspruchsvolleren 3-Schritt-Version oder als unabhängiger Gemeinschaftstanz. Samba zeichnet sich besonders auf Grund seine extremen Beckenbewegungen und das sogenannte Bouncing aus., Das Welttanzprogramm WTP wurde in den 60er Jahren entworfen sowie bietet in überarbeiteter Prägung bis jetzt Gültigkeit als tänzerische Grundausbildung. Das WTP orientiert sich an fünf maßgeblichen Musikstilen sowie ihrer wesentlichen Rhythmik, der mehrere Tänze angegliedert werden können. Es handelt sich in diesem Zusammenhang um Walzer-Musik,Disco-Musik, Swing-Musik, Latino-Musik ebenso wie Tango-Musik. Da es sich bei Latino wie noch Tango eher um national ausgeprägte Musikstile handelt, werden jene nur im zweiten Tanzkurs vermittelt, Walzer, Disco wie noch Swing als Kernprogramm sind Teil des 1. Kurses für Anfänger. Bei der Optimierung des Programms 2012 dank den ADTV spielte vor allem die anpassungsfähige Gleichwertigkeit eine beachtenswerte Funktion, so müssen die Grundschritte exemplarisch international gleichsein, das Tanzen allerdings aufgrund Schrittlängen an die jeweiligen Ereignisse optimiert werden können., Solcher Langsame Walzer, aufgrund der Wurzeln auch als Englischer Walzer bezeichnet, entwickelte sich in den 1920er Jahren. Er entwickelte sich aus einer langsameren Ausführung des Wiener Walzers, dem sogenannten Boston Waltz, der in England bis jetzt äußerst populär ist und zwar die Drehungen des Originals beibehielt, aber auffällig langsamer getanzt wurde. Der Langsame Walzer wird zu einem Tempo von dreißig Takten in der Minute getanzt. Trotzdem ist speziell der Schwung wichtig, um dem Tanz Ausdruck zu verleihen. Er wird beim ersten Taktschlag aufgebaut und im Verlauf der nächsten beiden wieder abgebremst, welches als Heben sowohl Senken bezeichnet wird. In Tanzschulen ist der Langsame Walzer beim Abschlussball des Grundkurses mehrheitlich der Einstiegstanz., Der als Standardtanz geführte Tango bezeichnet den sogenannten Globalen oder Europäischen Tango, der sich von seiner ursprünglichen Prägung, dem Tango Argentino in Ausdruck wie auch Bewegung augenfällig unterscheidet. Währenddessen auf Tanzturnieren in aller Regel der globale Tango zu erblicken ist, wird der ursprüngliche Argentinische Tango in Tanzschulen pausenlos beliebterpopulärer und gehört da zu dem Standardrepertoire. Der Tango beruht auf einem 2/4-Takt wie auch zeichnet sich speziell durch seine Gegensätze aus. So verändern sich tiefe, schreitende Schritte mit kurzen, raschen Schritten ab, währenddessen die Oberkörper fast unbeweglich dahingleiten, werden die Köpfe abrupt gedreht. Der Tango gilt für gewöhnlich als besonders intensiv und wurde aufgrund dessen in Europa ursprünglich als anrüchig registriert, weshalb der ursprüngliche Tango Argentino als internationaler Tango den Normen der europäischen Standardtänzen angepasst wurde.